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FAQ

FAQ ist die gebräuchliche Abkürzung für "frequently asked questions", zu Deutsch, "häufig gestellte Fragen". An dieser Stelle beantworten wir einige FAQ.

Was unterscheidet JARIVA von anderen Projektvermittlern?
JARIVA ist eine Genossenschaft. Die Eigentümer der Genossenschaft sind die IT-Freelancer. Mit anderen Worten: Die Mitglieder von JARIVA haben ihre eigene Vermittlungsagentur. Insofern ist JARIVA eine klassische Absatzgenossenschaft. Die Genossenschaft fördert ihre Mitglieder, indem sie Kundenkontakte aufbaut, Vertriebsarbeit leistet und dadurch IT-Projekte akquiriert.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen JARIVA und OpenProfiles?
Ja. JARIVA und OpenProfiles arbeiten zusammen. Sie ziehen an einem Strang. Aber sie machen es arbeitsteilig. JARIVA ist ein Projektvermittler, - eine klassische Vermittlungsagentur. OpenProfiles betreibt die gesamte IT-Infrastruktur. - Spezialisten-Suchmaschine, Internetseiten, Server, etc. - JARIVA ist der Personaldienstleister. OpenProfiles ist der IT-Dienstleister.

Ist JARIVA ein normaler Projektvermittler?
Ja. Was JARIVA von anderen Projektvermittlern unterscheidet, ist lediglich die Eigentumsfrage. JARIVA ist die eigene Vermittlungsagentur der IT-Freiberufler. Das hat u.a. zur Folge, dass die Mitglieder von JARIVA am Jahresende entscheiden, was mit einem erwirtschafteten Gewinn geschieht. Läuft es wirtschaftlich gut, können z.B. Rückvergütungen beschlossen werden. Dadurch relativiert sich die ohnehin schon niedrige Vermittlungsprovision noch einmal.

Wie entscheidet JARIVA, welches Projekt ich bekomme?
Wer in einem Projekt mitarbeitet, entscheidet leider nicht JARIVA. Der Kunde von JARIVA entscheidet, wen er in seinem Projekt als Mitarbeiter haben will.
Der Ablauf einer typischen Vermittlung:

  • Der Kunde stellt eine Anfrage.
  • JARIVA schickt dem Kunden die angeforderten Kenntnisprofile.
  • Der Kunde wählt aus diesen Kandidaten einige aus, und führt mit ihnen Telefoninterviews.
  • Aufgrund der Telefoninterviews werden Vorstellungsgespräche vereinbart.
  • Der Kunde entscheidet sich für seinen Projektmitarbeiter.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich sie in OpenProfiles eingebe?
Die IT-Genossenschaft JARIVA nutzt die in OpenProfiles eingegebenen Kenntnisprofile, um Projektanfragen von Kunden zu bedienen. JARIVA recherchiert, welcher Spezialist für ein Projekt die passende Besetzung wäre. Beispielsweise anhand der Kenntnisse (Skills) und der zeitlichen Verfügbarkeit des IT-Spezialisten. An Dritte werden die Kenntnisprofile nicht weitergegeben.

Gibt JARIVA meine Daten an Dritte weiter?
Nein. Weder JARIVA noch OpenProfiles geben die Kenntnisprofile an Dritte weiter.

Lauern Gefahren, wenn man seine Daten ins Internet einstellt?
Ja. Ihre persönlichen Daten wie Adresse, Telefonnummern, Email-Adresse, etc, sollten Sie nicht offen ins Internet einstellen.

Warum ist eine Standardisierung der Kenntnisprofile nützlich?
Diese Frage lässt sich am Besten mit einer Gegenfrage beantworten:
Warum sucht der Projektleiter nicht einfach im Internet nach der passenden Verstärkung für sein Projekt?

  • Weil die Kenntnisprofile einerseits noch nicht offen im Internet stehen, sondern in den Datenbanken der kommerziellen Vermittlungsunternehmen.
  • Andererseits pflegt jeder Vermittler sein eigenes Format für Kenntnisprofile.
  • Und Drittens hat noch nicht jeder IT-Freelancer eine eigene Homepage, mit der er sein Kenntnisprofil im Standardformat anbietet.

Das wird sich ändern. Es gibt einen Industriestandard für Kenntnisprofile. Die international tätigen Zeitarbeitsfirmen haben ihn zusammen mit der IT-Industrie entwickelt. Der Standard heisst HR-XML. JARIVA und OpenProfiles nutzen HR-XML. Freelancer, die ihr Kenntnisprofil mit OpenProfiles pflegen, sind auf der zukunftssicheren Seite. Der Name OpenProfiles steht für offene, standardisierte Kenntnisprofile.

Was bringt das Semantic Web für die Personalvermittlung?
Personalvermittlung ist ein typisches Maklergeschäft mit drei Beteiligten. Wenn Arbeitgeber künftig selbst nach Spezialisten recherchieren, fällt für sie der Kostenfaktor der Vermittlungsprovision weg. Das wird sich auch positiv auf die Stundensätze der Spezialisten auswirken.

Wie wird der technologische Wandel in der Praxis aussehen?
Dazu ein Beispiel: Die Personalabteilung eines Unternehmens sucht zur Verstärkung eines Projekts einen erfahrenen Programmierer. Bisher hat sie dazu Anfragen an Personalvermittlungsunternehmen gestellt, und Anzeigen auf Job-Börsen und Internet-Portalen geschaltet. Künftig kann der Sachbearbeiter der Personalabteilung mittels einer Suchmaschine selbst im Internet nach geeigneten Kandidaten suchen. Und er kann den Kontakt zu den Kandidaten direkt herstellen. Der Umweg über die Vermittlungsunternehmen entfällt. Semantic Web ermöglicht direkte Kontakte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Spezialisten ihre Kenntnisprofile im maschinenlesbaren XML-Format ins Internet stellen.

Wer sollte sein Kenntnisprofil in dem neuen Standardformat ins Internet stellen?
Jeder, der Interesse daran hat von Arbeitgebern/Auftraggebern gefunden zu werden.

Ich habe keine Homepage. Wie kann ich die neue Technik trotzdem nutzen?
Suchmaschinen suchen in Homepages und zeigen ihre Treffer als Link zu Homepages an. Um die neue Technik für sich zu nutzen reicht eine einfache Homepage. Wir haben eine speziell für den Arbeitsmarkt zugeschnittene Muster-Homepage entwickelt. Die Muster-Homepage können Sie kostenfrei herunterladen.
Und so sieht die Musterhomepage aus: Monika Mustermanns Musterhomepage.

Wie verteilt JARIVA die Projekte unter den Mitgliedern?
Der Kunde entscheidet, welcher Freelancer in seinem IT-Projekt mitarbeitet. Weil sich Kunden in der Regel aufgrund von Kenntnisprofilen über die Erfahrungen und Kenntnisse der IT-Spezialisten informieren, kann nur empfohlen werden, besondere Sorgfalt in die Pflege des Profils zu investieren.