FAQ

FAQ ist die gebräuchliche Abkürzung für "frequently asked questions", zu Deutsch, "häufig gestellte Fragen". An dieser Stelle beantworten wir einige FAQ.


JARIVA ist eine Genossenschaft. Die Eigentümer der Genossenschaft sind die IT-Freelancer. Mit anderen Worten: Die Mitglieder von JARIVA betreiben ihre eigene Vermittlungsagentur.

Insofern ist JARIVA eine klassische Absatzgenossenschaft. Die Genossenschaft fördert ihre Mitglieder, indem sie Kundenkontakte aufbaut, Vertriebsarbeit leistet und dadurch IT-Projekte akquiriert.

Ja. Was JARIVA von anderen Projektvermittlern unterscheidet, ist lediglich die Eigentumsfrage. JARIVA ist die eigene Vermittlungsagentur der IT-Freiberufler. Das hat u.a. zur Folge, dass die Mitglieder von JARIVA am Jahresende entscheiden, was mit einem erwirtschafteten Gewinn geschieht. Läuft es wirtschaftlich gut, können z.B. Rückvergütungen beschlossen werden. Dadurch relativiert sich die ohnehin schon niedrige Vermittlungsprovision noch einmal.

Wer in einem Projekt mitarbeitet, entscheidet leider nicht JARIVA.

Der Kunde von JARIVA entscheidet, welcher Freelancer in seinem Projekt mitarbeitet.

Der typische Ablauf einer Vermittlung:

  • Der Kunde stellt eine Anfrage
  • JARIVA schickt dem Kunden die angeforderten Kenntnisprofile
  • Der Kunde, in der Regel der Projektleiter, wählt einige Kandidaten aus und führt mit ihnen Telefoninterviews
  • Aufgrund der Telefoninterviews werden mit einem oder zwei Kandidaten Vorstellungsgespräche vereinbart
  • Der Kunde entscheidet sich für seinen Projektmitarbeiter

Ja. Wir zahlen bei Bedarf auch Vorschuss. Die Konditionen: 2% Skonto. Das ist im Branchenvergleich sehr günstig. Siehe dazu auch diesen Beitrag in unserem Freelancer-Blog.

  • Eine natürliche Person, also ein Freiberufler (Freelancer), muss laut Satzung einen Geschäftsanteil erwerben.
  • Ein Geschäftsantei kostet 250 Euro.
  • Eine juristische Person (GmbH, AG, GmbH & Co KG, etc.) muss laut Satzung 4 Geschäftsanteile erwerben.
  • Hinzu kommt eine einmalige sog. Eintrittsgebühr in Höhe von 50 Euro.
  • Laufende Kosten entstehen den Mitgliedern nicht. Es werden keine Mitgliedsgebühren, etc. erhoben.
  • Kündigt ein Mitglied, werden seine Geschäftsanteile zurückgezahlt.

Dazu die Antwort des Steuerberaters unseres Genossenschaftsverbands ZdK:

"Geschäftsguthaben sind bei Privatpersonen Privatvermögen und daher nicht steuerlich relevant.

Bei Unternehmern können die Beteiligungen an der Genossenschaft betrieblich veranlasst sein und sind daher bei Gewerbetreibenden und denjenigen die bilanzieren, zu aktivieren.

Bei Selbständigen, die eine Einnahme-Ausgaben-Rechnung machen, geht die Beteiligung ebenfalls ins Vermögensverzeichnis.

Bei den Mitgliedern wird dabei nicht nach Geschäftsanteil und Eintrittsgeld differenziert, sondern beides zusammen sind die Anschaffungskosten der Beteiligung.

Nähere Auskünfte für die Zuordnung kann aber nur der Steuerberater geben."

Der Kunde entscheidet, welcher Freelancer in seinem IT-Projekt mitarbeitet. Weil sich Kunden in der Regel aufgrund von Kenntnisprofilen über die Erfahrungen und Kenntnisse der IT-Spezialisten informieren, kann nur empfohlen werden, besondere Sorgfalt in die Pflege des Profils zu investieren.

Ja. - JARIVA ist eine IT-Freelancer Genossenschaft mit der Aufgabe freiberufliche IT-Fachkräfte in Projektarbeit zu vermitteln.

OpenProfiles ist unser Internetportal für die kostenlose Vermittlung von IT-Fachkräften. IT-Freelancer können ihre Kenntnisprofile einstellen und direkt auf ihre eigene Homepage verlinken. Auf diese Weise können direkte Kontakte zwischen Auftraggebern und Freelancern zustande kommen. - Projektarbeit ohne Zwischenvermittlung.

Die IT-Genossenschaft JARIVA nutzt die in OpenProfiles eingegebenen Kenntnisprofile, um Projektanfragen von Kunden zu bedienen. JARIVA recherchiert, welcher Spezialist für ein Projekt die passende Besetzung wäre. Beispielsweise anhand der Kenntnisse (Skills) und der zeitlichen Verfügbarkeit des IT-Spezialisten. An Dritte werden die Kenntnisprofile nicht weitergegeben. Benutzer von OpenProfiles haben die Möglichkeit auszuwählen, ob ihre Profile öffentlich sichtbar sein sollen oder nicht. Klickt man an, dass das Profil nicht sichtbar sein soll, wird es von der Suchfunktion nicht angelistet. Die Genossenschaft JARIVA wird es aber beim Recruiting trotzdem berücksichtigen.

Nein. Weder JARIVA noch OpenProfiles geben die Kenntnisprofile an Dritte weiter.

Ja. Ihre persönlichen Daten wie Adresse, Telefonnummern, Email-Adresse, etc, sollten Sie nicht offen ins Internet einstellen. Aus diesem Grund enthalten die von OpenProfiles angelisteten Freelancer-Profile keine persönlichen Daten. Man hat aber die Möglichkeit einen Link zur eigenen Homepage anzugeben. Damit hat man selbst in der Hand, welche Kontaktmöglichkeiten man potenziellen Kunden anbietet. Durch den Link ist das OpenProfiles Profil einerseits anonymisiert. Andererseits hat der Kunde trotzdem die Möglichkeit über den Link mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Diese Frage lässt sich am Besten mit einer Gegenfrage beantworten:

Warum sucht der Projektleiter nicht einfach im Internet nach der passenden Verstärkung für sein Projekt?

  • Weil die Kenntnisprofile einerseits noch nicht offen im Internet stehen, sondern in den Datenbanken der kommerziellen Vermittlungsunternehmen.
  • Andererseits pflegt jeder Vermittler sein eigenes Format für Kenntnisprofile.
  • Und Drittens hat noch nicht jeder IT-Freelancer eine eigene Homepage, mit der er sein Kenntnisprofil im Standardformat anbietet.

Das wird sich ändern. Es gibt einen Industriestandard für Kenntnisprofile. Die international tätigen Zeitarbeitsfirmen haben ihn zusammen mit der IT-Industrie entwickelt. Der Standard heisst HR-XML. JARIVA und OpenProfiles nutzen HR-XML. Freelancer, die ihr Kenntnisprofil mit OpenProfiles pflegen, sind auf der zukunftssicheren Seite. Der Name OpenProfiles steht für offene, standardisierte Kenntnisprofile.

Personalvermittlung ist ein typisches Maklergeschäft mit drei Beteiligten. Wenn Arbeitgeber künftig selbst nach Spezialisten recherchieren, fällt für sie der Kostenfaktor der Vermittlungsprovision weg. Das wird sich auch positiv auf die Stundensätze der Spezialisten auswirken.

Dazu ein Beispiel:

Die Personalabteilung eines Unternehmens sucht zur Verstärkung eines Projekts einen erfahrenen Programmierer. Bisher hat sie dazu Anfragen an Personalvermittlungsunternehmen gestellt, und Anzeigen auf Job-Börsen und Internet-Portalen geschaltet. Künftig kann der Sachbearbeiter der Personalabteilung mittels einer Suchmaschine selbst im Internet nach geeigneten Kandidaten suchen. Und er kann den Kontakt zu den Kandidaten direkt herstellen.

Der Umweg über die Vermittlungsunternehmen entfällt. Semantic Web ermöglicht direkte Kontakte. Voraussetzung ist allerdings, dass die Spezialisten ihre Kenntnisprofile im maschinenlesbaren XML-Format ins Internet stellen.

Jeder, der Interesse daran hat von Arbeitgebern/Auftraggebern gefunden zu werden.

Einfach mit einer Suchmaschine z.B. nach den Begriffen "Homepage Baukasten" oder auch "Homepage Generator" suchen. Auch die großen Internetprovider haben Homepage-Tools im Serviceangebot. Ist man beispielsweise Kunde der Telekom, kann man folgendes Werkzeug für die Gestaltung einer eigenen Homepage nutzen: Telekom Homepage-Creator. Andere Provider haben ähnliche Tools in ihrem Angebot.